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«Tod oder Misshandlung»: Heftigste Epstein-Files noch geschwärzt

«Tod oder Misshandlung»: Heftigste Epstein-Files noch geschwärzt
Der demokratische Kongressabgeordnete Jamie Raskin verlangt die gesamte, ungeschwärzte Herausgabe der Epstein-Akten. Er fordert Vizejustizminister Todd Blanche in einem Brief auf, den Mitgliedern des Justizausschusses des Repräsentantenhauses alle Dokumente sofort ungeschwärzt zugänglich zu machen.Raskins Begründung: Das Justizdepartement sei im Besitz von über sechs Millionen Seiten, habe aber nur etwa die Hälfte davon veröffentlicht. Zudem seien über 200’000 Seiten redigiert oder zurückgehalten worden. Blanche hingegen ist der Meinung, mit den am 30. Januar veröffentlichten Dokumenten sei die Sichtung und Überprüfung der Epstein-Akten beendet. Das Justizministerium sei seiner Verpflichtung nachgekommen. Er stellte jedoch auch klar, dass nicht alle Unterlagen veröffentlicht wurden. Es gebe Gesetze, die die Zurückhaltung einiger Dokumente erlauben würden. So seien einige Dokumente nicht publiziert worden, um die Opfer zu schützen. Auch Kinderpornografie sei von der Veröffentlichung ausgeschlossen worden sowie alles, was eine laufende Untersuchung des Bundes gefährden würde. «Und schliesslich wurde auch alles, was Bilder von Tod, körperlicher Misshandlung oder Verletzungen zeigt oder enthält, nicht veröffentlicht.»